Mitte Jänner 2026 hat die Energiegemeinschaft Pramtal-Peuerbach einen wichtigen Schritt gemacht: Erstmals speist der Windpark Steindlberg in Altschwendt (Bezirk Schärding) Strom in eine von Raiffeisen Energie betreute regionale Energiegemeinschaft ein. Das erhöht die lokal verfügbare Energiemenge spürbar – und sorgt genau dann für Strom, wenn Photovoltaikanlagen wenig liefern können.
Denn Windkraft produziert besonders in den Wintermonaten, bei Schlechtwetter und auch nachts – und ergänzt damit die Solarenergie ideal. Das Ergebnis: eine stabilere, ausgeglichenere und das ganze Jahr über leistungsfähige regionale Stromversorgung für alle teilnehmenden Haushalte und Betriebe.
Nachhaltiger Mix
„Gerade die Kombination verschiedener erneuerbarer Energiequellen zeigt, wie viel Potenzial in Energiegemeinschaften steckt“, sagt David Reiter, Obmann der Energiegemeinschaft Pramtal-Peuerbach. Während Photovoltaik vor allem im Sommer und tagsüber hohe Erträge liefert, sorgt Windkraft in Zeiten mit geringer Sonneneinstrahlung für zusätzlichen regionalen Strom. Dieser Technologiemix steigert die Eigenversorgung und macht unabhängiger vom überregionalen Strommarkt.
Bundeslandweite Begleitung
Die Energiegemeinschaft Pramtal-Peuerbach mit aktuell rund 125 Mitgliedern wird von Raiffeisen Energie betreut – einer Initiative von Raiffeisen Oberösterreich, die im ganzen Bundesland Energiegemeinschaften aufbaut und begleitet. Ziel ist es, erneuerbare Energie vor Ort zu nutzen, regionale Wertschöpfung zu stärken und langfristig stabile Strompreise zu ermöglichen.
Um die regionale Energieversorgung weiter auszubauen, sucht Raiffeisen Energie laufend neue Mitglieder. Abnehmer können Haushalte, Betriebe, Landwirte und Gemeinden, die regionalen erneuerbaren Strom beziehen wollen, sein. Als Einspeiser werden vor allem Wasserkraftanlagen, aber auch andere erneuerbare Erzeuger gesucht.









