Der Valentinstag ist als Tag der Liebenden bekannt. Auch wenn man annehmen könnte, die Tradition, sich am 14. Februar mit dem oder der Liebsten zum Rendezvous zu treffen, käme aus Amerika, so ist der Valentinstag doch tief in der europäischen Kultur verwurzelt. Es war nämlich der Heilige Valentin, ein italienischer Bischof, der laut einer Legende im 3. Jahrhundert heimlich jene Liebespaare traute, denen das von der christlichen Kirche untersagt worden war.
63 Prozent planen Geschenk
Bis heute nehmen wir den Valentinstag zum Anlass, um an unsere Lieben zu denken. Mit kleinen Aufmerksamkeiten schenken wir vor allem Freude, aber: „Darüber hinaus ist der Valentinstag durchaus auch ein wichtiger Impuls für den heimischen Handel“, so der WKÖ-Handelsobmann Rainer Trefelik. Denn 63 Prozent möchten laut einer aktuellen Erhebung der KMU Forschung Austria ein Geschenk kaufen. 81 Prozent der Männer wollen ihren Partnerinnen damit eine Freude machen. Bei den Frauen liegt der Anteil bei 66 Prozent. Aber auch Omas, Mütter und beste Freundinnen werden beschenkt.
Rose, Tulpe, Nelke
Die Nummer eins bei der Wahl der Geschenke ist und bleibt die Blume: 49 Prozent schenken einen Blumenstrauß bzw. Pflanzen. Rosen sind mit 52 Prozent am beliebtesten, gefolgt von Tulpen (32 Prozent), Orchideen (20 Prozent) sowie Gerbera und Nelken (11 Prozent). Auf den Blumengruß folgen Süßigkeiten und Pralinen mit 35 Prozent, Restaurantbesuche mit 27 Prozent sowie Parfums und Kosmetika mit 19 Prozent.
Der stationäre Handel ist die erste Adresse, wo die Geschenke gekauft werden – 83 Prozent der Befragten kaufen in Geschäften vor Ort ein, 26 Prozent bestellen zusätzlich in Onlineshops. Dabei gibt jeder Schenkende im Durchschnitt 55 Euro aus. Man rechnet daher mit österreichweit etwa 222 Millionen Euro, die in Valentinstagsgeschenke fließen werden.









