Der börsenotierte Lebensmittelkonzern Agrana kauft das slowenische Unternehmen Mercator-Emba d.o.o. („Emba“) und erweitert damit seine Präsenz in Europa. Das slowenische Unternehmen, das unter anderem Sirupe und Dessert-Toppings herstellt, erzielte im Vorjahr mit rund 100 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 30 Mio. Euro. Der Kauf erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der Wettbewerbs- und Regulierungsbehörden. Ein Kaufpreis wird nicht bekanntgegeben.
Emba hat ihren Firmensitz rund 30 Kilometer südwestlich von Ljubljana und zählt zu den führenden slowenischen Lebensmittelherstellern für die Systemgastronomie (Food Service), für Lebensmittelverarbeiter und den Lebensmitteleinzelhandel.
„Der Erwerb von Mercator-Emba eröffnet Agrana zusätzliche Absatzmärkte sowie Zugang zu neuen Kundensegmenten im wachsenden Bereich des Food-Service-Geschäfts. Das passt perfekt zu unserem Portfolio im Rahmen unserer Konzernstrategie ,Next Level’, in der profitables Wachstum im Geschäftsbereich Food & Beverage Solutions ein Kernelement ist“, betont Agrana-CEO Stephan Büttner.
Agrana, an der die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien durchgerechnet mit 27,1 Prozent beteiligt ist, betreibt im Geschäftsbereich Food & Beverage Solutions weltweit 37 Produktionsstandorte, davon 20 in Europa. An diesen Standorten werden maßgeschneiderte Rezepturen und kundenorientierte Lösungen für Molkereien, die Food-Service-, Eiscreme-, Backwaren- sowie die Getränkeindustrie hergestellt.