Möglichmacherinnen vernetzen sich in der RLB OÖ

Mit der Präsentation des Dokumentarfilms „Die letzte Botschafterin“ erfolgte der Auftakt für das neu gegründete Frauennetzwerk in der RLB OÖ.

Rund 300 Gäste folgten der Einladung zur offiziellen Auftaktveranstaltung für das neu gegründete Frauennetzwerk „möglichMACHERIN“ in der Raiffeisenlandesbank OÖ, das auf Initiative engagierter Mitarbeiterinnen mit dem Ziel, eine Plattform für Austausch und Vernetzung zu schaffen, entstanden ist.

„Wir Frauen müssen uns gegenseitig unterstützen, vernetzen und einander Mut machen. Als Vorstand stehen wir voll und ganz hinter unserem Frauennetzwerk, denn ‚Female Empowerment‘ ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie“, sagte RLB-Vorständin Sigrid Burkowski und betonte weiters: „Wir schaffen Strukturen, die Chancen eröffnen und Perspektiven aufzeigen – zusätzlich etwa auch mit unseren neuen ‚Cross Gender Dialogen‘. Hier diskutieren jeweils 15 Frauen und Männer zu je drei ausgewählten Themenstellungen. Diese interne Workshop-Reihe hat das klare Ziel, mehr Frauen für zentrale Schlüsselpositionen im Unternehmen zu gewinnen.“

Immerhin ist mehr als die Hälfte der Belegschaft in der RLB OÖ weiblich. Der Frauenanteil in Führungspositionen wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert. Dazu tragen unter anderem gezielte Maßnahmen wie ein erfolgreich durchgeführtes Mentoring-Programm sowie ein familienfreundliches Arbeitsumfeld bei. Auch Kundinnen werden bei Raiffeisen OÖ gezielt gestärkt – mit einer individuellen „Fe­male Finance“-Beratung, Initiativen für Finanzbildung und zielgruppenspezifischen Events.

Bewegende Einblicke

Gemeinsam mit Regisseurin und RLB-OÖ-Mitarbeiterin Natalie Halla gab Ehrengast Manizha Bakhtari, die afghanische Botschafterin in Österreich, einen bewegenden Einblick in die Entstehung des Films und die aktuelle Lage in Afghanistan. Im Gespräch mit Moderatorin und ORF-Journalistin Katharina Wagner betonte Bakhtari, dass es ihre Mission sei, den Frauen in Afghanistan eine Stimme zu geben, denn Schweigen sei für sie keine Option. Bakhtari berichtete über die massive Unterdrückung von Frauen und Mädchen und hob gleichzeitig deren Mut und Stärke im Kampf für ihre Freiheit hervor.

AusgabeRZ12-2026

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