Seit 2014 findet jedes Jahr im Mai der Wings for Life World Run statt, ein globaler Charity-Lauf, dessen Motto lautet, für die zu laufen, die es nicht können. Denn 100 Prozent des Startgeldes fließen in die Rückenmarksforschung und haben ein gemeinsames Ziel, die Heilung von Querschnittslähmung.
Seitdem wächst die Bewegung Jahr für Jahr: 2025 waren 310.719 Läufer und Rollstuhlfahrer gleichzeitig weltweit am Start – ein neuer Rekord für das größte Laufevent der Welt. Seit Beginn konnten so bereits 60 Mio. Euro für die Rückenmarksforschung „erlaufen“ werden.
Alleine in Österreich liefen, gingen und rollten 74.087 Menschen für die gute Sache und sorgten für ein beispielloses Gemeinschaftsgefühl, wie Sonja Kraus, Leiterin der Wings for Life Stiftung, und Fundraising-Leiter Wolfgang Illek bei der Infotagung berichteten.
Unterstützung von Raiffeisen
Der Österreichische Raiffeisenverband (ÖRV) spendete heuer nicht nur den Erlös des vorweihnachtlichen Punschstandes an Wings for Life, sondern wird mit einem eigenen „Team ÖRV“ auch am World Run teilnehmen und diesen unterstützen. „Der Lauf bewegt und verbindet Menschen weltweit und spendet Hoffnung. Soziales Engagement spielt bei Raiffeisen eine große Rolle. Daher unterstützen wir Wings for Life und freuen uns, wenn sich viele Menschen aus der großen Raiffeisen-Familie unserem Team anschließen“, so Generalsekretär Johannes Rehulka.
Einzigartiges Format
Der Startschuss fällt heuer am 10. Mai um 13 Uhr Ortszeit. Vom Anfänger und Hobby-Läufer über Profisportler bis hin zu Rollstuhlfahrern kann jeder an den Start gehen. Das Format des World Runs ist einzigartig: Es gibt keine vorgegebene Ziellinie; stattdessen ist das eigene Rennen beendet, sobald ein Läufer vom realen oder virtuellen „Catcher Car“ überholt wird. Alle laufen auf der ganzen Welt zur selben Zeit – entweder bei einem Flagship Run oder mit einer App verbunden.
Der zweifache Motocrossweltmeister Heinz Kinigadner gründete 2004 mit seinem Freund Didi Mateschitz die Wings For Life Stiftung, nachdem sein Sohn Hannes nach einem Unfall querschnittsgelähmt blieb. Alle Spenden gehen in die Forschung, die administrativen Kosten trägt Red Bull.









