RRB Güssing-Jennersdorf plant neue Zentrale

Die RRB Güssing-Jennersdorf hat Namen und erste Pläne für ihre neue Zentrale in Güssing präsentiert.

Unter dem Namen „R3“ errichtet die Raiffeisen Regionalbank (RRB) Güssing-Jennersdorf ein neues Hauptquartier in Güssing und setzt einen markanten Investitionsschritt im Südburgenland. In einem ersten Schritt wurden nun erstmals Name, Vision und der architektonische Entwurf des zukunftsweisenden 20-Millionen-Euro-Projekts präsentiert. 

Seit 2021 ist die RRB Güssing-Jennersdorf als gemeinsame Regionalbank der beiden Bezirke tätig. Heute betreut sie an neun Standorten mehr als 37.000 Kunden und beschäftigt 110 Mitarbeitende. Mit einer Bilanzsumme von 1,083 Mrd. Euro zählt sie zu den bedeutenden Finanzinstituten und Arbeitgebern im Südburgenland.

Mit der neuen Zentrale soll diese regionale Verankerung auch baulich sichtbar werden. „Die neue Zentrale ist als moderner Arbeits- und Bankstandort konzipiert und soll gleichzeitig ein Ort für die Region sein. Neben Beratung und Arbeitsplätzen sind daher auch Bereiche für Begegnung, Zusammenarbeit und Veranstaltungen vorgesehen“, erklärt Vorstand Günter Penthor.

Ort der Begegnung

Diese Ausrichtung spiegelt sich auch im Namen des Projekts wider: R3 steht für „Region, Raum und Rolle“. Die Region verweist auf die enge Verbindung der Bank zu den Menschen und Unternehmen vor Ort. Raum steht für die neue Zentrale als Ort der Beratung, Zusammenarbeit und Begegnung. Mit dem Begriff Rolle wiederum unterstreicht die Bank ihren Anspruch, nicht nur Finanzpartner, sondern auch Arbeitgeber und Unterstützer regionaler Initiativen zu sein. Die Verbindung zur Marke Raiffeisen soll dabei klar erhalten bleiben. Auch das eigens entwickelte Logo greift diese drei Elemente auf. 

Erste Renderings zeigen bereits, wie das Gebäude künftig aussehen soll. Geplant ist ein dreigeschoßiger Neubau aus Stahlbeton, Holz und Glas mit einer Nutzfläche von rund 2.000 Quadratmetern. Im Erdgeschoß sollen alle Kundengeschäfte abgewickelt werden, im ersten Stock werden die Mitarbeiterbüros angeordnet, im zweiten Stock Gemeinschaftsräume und eine Terrasse. Einige Räumlichkeiten können auch an Externe für Veranstaltungen vermietet werden. 

Über den Fortgang des Projekts will die Raiffeisenbank laufend informieren. Die eigene Website www.r3-raiffeisen.at soll die Entwicklung dokumentieren; vorgesehen sind unter anderem Aufnahmen einer Zeitrafferkamera, die den Bau von den ersten Arbeiten bis zur Fertigstellung begleitet.

Projektleiter Christoph Zimmermann, Bgm. Vinzenz Knorr, die Vorstände Karin Saiger, Günter Penthor und Jürgen Böhm sowie AR-Vorsitzender Berthold Schlaffer und seine Stellvertreter Martin Spirk und Thomas Schrantz
Projektleiter Christoph Zimmermann, Bgm. Vinzenz Knorr, die Vorstände Karin Saiger, Günter Penthor und Jürgen Böhm sowie AR-Vorsitzender Berthold Schlaffer und seine Stellvertreter Martin Spirk und Thomas Schrantz © RRB/MFKT

Spatenstich im Frühjahr

Die planerischen Voraussetzungen für die Umsetzung sind bereits weit fortgeschritten: Die Einreichplanung ist abgeschlossen, die Baubewilligung liegt vor. Nun folgen die Vorbereitungen für Vergabe und Umsetzung. Der Spatenstich ist für April 2027 geplant. Nach aktuellem Zeitplan soll die neue Zentrale im vierten Quartal 2028 bezogen werden.

AusgabeRZ41-2026

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