Raiffeisen Salzburg investiert in Zukunftsprojekt

Mit Beteiligung von Raiffeisen Salzburg wurden zwei neue 6er-Sesselbahnen im Skigebiet Dachstein West realisiert.

Als Zeichen der länderübergreifenden Zusammenarbeit im alpinen Tourismus hat die Skiregion Dachstein West vor kurzem ihre beiden neuen 6er-Sesselbahnen Aussichtsberg und Angeralm eröffnet. Die neuen Anlagen verbinden die Skiorte Gosau in Oberösterreich und Annaberg im Salzburger Land. Bereits seit der Inbetriebnahme im vergangenen Dezember sorgen sie für einen verbesserten Verkehrsfluss im Skigebiet.

Insgesamt wurden rund 22 Mio. Euro in die beiden Bahnen investiert. Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner, Vorsitzender des Aufsichtsrates der OÖ Seilbahnholding GmbH, sprach von einem „echten Zukunftsprojekt“, mit dem Dachstein West nachhaltig seine Position als größte Skiregion Oberösterreichs stärke.

Größte Einzelinvestition

„Diese beiden neuen 6er-Sesselbahnen sind die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Dachstein Tourismus AG und damit weit mehr als ein Infrastrukturprojekt“, betonte Landesrat Martin Winkler, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Dachstein Tourismus AG. Moderne Infrastruktur schaffe Vertrauen bei Gästen, Partnerbetrieben sowie Mitarbeitern und bilde die Grundlage für eine langfristige Weiterentwicklung der Region.

Technisch setzen die neuen 6er-Sesselbahnen auf modernste Standards. Sitzheizungen, Wetterschutzhauben und zeitgemäße Verriegelungssysteme erhöhen Komfort und Sicherheit. Beide Anlagen verfügen über eine gemeinsame Talstation sowie eine zentrale Garagierung mit Schleifenbahnhof. 

Rupert Schiefer, Geschäftsführer der OÖ Seilbahnholding GmbH und Vorstand der Dachstein Tourismus AG, zieht nach den ersten Betriebswochen eine positive Bilanz: „Dass die Bahnen vom ersten Tag an so hervorragend angenommen wurden, freut uns ganz besonders.“

Raiffeisen-Werte

Die Dachstein Tourismus AG wird von mehreren regionalen Eigentümern getragen. Der Raiffeisenverband Salzburg ist mit rund 15 Prozent beteiligt. Geschäftsleiter Andreas Derndorfer betonte die Bedeutung der Investition aus Sicht der Eigentümer: Sie sei „ein entscheidender Schritt für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“ sowie für die zahlreichen Betriebe in der Region, die von der Seilbahn profitieren. „Als Raiffeisen Salzburg stehen wir für regionale Verankerung, Verantwortung und nachhaltiges Wachstum. Genau diese Werte spiegeln sich in diesem Projekt wider“, so Derndorfer.

AusgabeRZ05_2026

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