Der Samariterbund erfüllt gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern kranken Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ihre Herzenswünsche – vom letzten Besuch im Heimatort bis zu einem besonderen Moment mit geliebten Menschen. Was für Angehörige oft unmöglich ist, wird mit professioneller Betreuung ermöglicht. Im Westen Österreichs wird das vom Tiroler Stützpunkt Kirchbichl aus gemacht.
„Man bekommt als Mensch viel zurück. Manchmal gibt es Tränen, aber auch viele schöne Momente. Das Strahlen in den Augen und die Kraft, die die Menschen für diesen Tag aufbringen“, weiß Andrea Kofler, Dipl.-Krankenschwester a.D. Auch Notfallsanitäter Thomas Schwaighofer berichtet: „Im Rettungsdienst begleite ich die Menschen eine Stunde, bei den Wunschfahrten den ganzen Tag. Die Fahrten gehen sehr ans Herz.“
Die Raiffeisen Bezirksbank Kufstein unterstützt dieses Projekt mit 1.000 Euro und möchte die Aktion bekannter machen. „Der Samariterbund leistet Großartiges – vom Rettungsdienst bis zur Familienbetreuung. Die Wunschfahrten sind eine ganz besondere Aktion. Wir bewundern die vielen ehrenamtlichen Helfer, die in ihrer Freizeit solche Projekte möglich machen“, betont Vorstandsvorsitzender Michael Rieser.
Besondere Fahrzeuge
„Derzeit gibt es zwei Wunschfahrten-Fahrzeuge in Österreich, wir sparen auf ein drittes. Mit Sternen-Bettwäsche und Sternenhimmel, farbigem Licht, Blumen und vielen weiteren Extras ist es kein gewöhnliches Rettungsfahrzeug, sondern bietet ein besonderes Wohlfühlambiente“, sagt Gerhard Czappek, Geschäftsführer des Samariterbundes Tirol. 2025 wurden insgesamt rund 75 Fahrten in Österreich, Bayern und bis nach Südtirol organisiert.









