Wer vorausschauend ist, plant jetzt schon die Weihnachtseinkäufe – denn wie jedes Jahr steht das Fest dann viel zu plötzlich vor der Tür. Doch wie kaufen die Österreicher rund um Weihnachten am liebsten ein? Stationär, online oder doch beides? Und welche Geschenke sollen unter dem Weihnachtsbaum liegen? Diese und weitere Fragen hat Shopfully im Rahmen einer aktuellen Umfrage gestellt.
Bei den geplanten Weihnachtskäufen stehen Gutscheine und Geschenkkarten mit 32,8 Prozent an erster Stelle, gefolgt von Spielzeug mit 30,7 Prozent. Kleidung, Schuhe und Accessoires werden von 27,6 Prozent genannt, Bücher, Spiele und andere Unterhaltungsmedien von 26,9 Prozent. Kosmetik und Parfum (24,1 Prozent) und Elektronik sowie Haushaltswaren, Dekoration oder Möbel (jeweils 20,0 Prozent) zählen ebenfalls zu beliebten Weihnachtsgeschenken. Lebensmittel und Getränke werden von 19,3 Prozent der Befragten als geplante Anschaffung genannt und 11,7 Prozent planen den Kauf von Reisen, Veranstaltungstickets oder anderer Freizeiterlebnisse.
Der Großteil kauft am liebsten im stationären Handel ein (54,2 Prozent), 10,6 Prozent bevorzugen den reinen Online-Einkauf und 35,2 Prozent der Befragten nutzen Online- und Offline-Kanäle gleichermaßen. Damit kaufen insgesamt 89 Prozent in Geschäften vor Ort ein. Was die Ausgaben betrifft, so rechnen 20,6 Prozent mit Kosten zwischen 100 und 200 Euro und 17,1 Prozent möchten 200 bis 300 Euro für Geschenke ausgeben. 15 Prozent der Umfrage-Teilnehmer planen für Weihnachten Ausgaben zwischen 300 und 500 Euro und weitere 7,5 Prozent mehr als 500 Euro. Rund ein Viertel (24,2 Prozent) legt aber kein festes Budget fest.
Inspirationsquellen
Auf der Suche nach Angeboten und Geschenkideen lassen sich 38,6 Prozent von digitalen Prospekten und Online-Katalogen inspirieren. Dahinter folgen gedruckte Prospekte und Produktkataloge (31,7 Prozent). 21,7 Prozent recherchieren auf Marken-, Shop- oder Handelsplattformen und knapp 30 Prozent lassen sich beim Stöbern im Geschäft inspirieren. „Genau darin liegt die Chance für den Handel“, ist die Country Managerin von Shopfully Austria, Alexandra Aichholzer, überzeugt. „Digitale Inspiration und das physische Einkaufserlebnis sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Customer Journey.“ Denn auch allgemeine Websuchen (19,7 Prozent) und Soziale Medien wie Instagram, TikTok oder Pinterest (18,6 Prozent) werden als Ideengeber genutzt. Auch KI-Tools gehören für einige schon zu den Weihnachtsvorbereitungen dazu. Am häufigsten werden sie zum Vergleichen von Preisen und zur Suche nach den besten Angeboten genannt (30 Prozent), gefolgt von persönlichen Geschenkideen (10,7 Prozent).
Auf die Frage, welchem Einkaufstyp die Befragten sich selbst zuordnen, geben 24,4 Prozent an, Schnäppchenjäger zu sein. Für sie beginnt die Weihnachtssaison am Black Friday. Ebenfalls 24 Prozent zählen sich zu den Planern, die bereits im Oktober mit den Besorgungen beginnen. 18,3 Prozent der Befragten kaufen hingegen spontan ein bzw. wenn die Zeit schon drängt. 17,9 Prozent planen übrigens gar keine Ausgaben für Weihnachtsgeschenke und 7,3 Prozent haben vor, sich bewusst zurückzuhalten, was die Ausgaben betrifft.








