RBR Schwechat verabschiedet langjährigen Obmann

Die Raiffeisenbank Region Schwechat zollte ihrem langjährigen Obmann Johann Prendl Respekt und Anerkennung.

Anfang September verabschiedete die Raiffeisenbank Region Schwechat ihren langjährigen Obmann Johann Prendl im festlichen Rahmen des Schlosses Margarethen am Moos. Rund 150 Gäste – darunter hochrangige Vertreter der Raiffeisen-Organisation, zahlreiche Bürgermeister der Region, Mitarbeiter und Funktionäre, langjährige Kunden sowie Freunde und Wegbegleiter – waren gekommen, um gemeinsam auf seine Laufbahn zurückzublicken und ihm für sein jahrzehntelanges Engagement zu danken. 

Prendl prägte die Entwicklung der Bank über nahezu vier Jahrzehnte. Seine Tätigkeit begann bereits 1989 als Vorstandsmitglied der Raiffeisenkasse Gramatneusiedl. 1991 übernahm er die Funktion des Obmann-Stellvertreters, bevor er 1995 zum Obmann gewählt wurde. Nach der Fusion zur Raiffeisenbank Region Schwechat setzte Prendl seine Tätigkeit fort: 2002 wurde er Aufsichtsratsvorsitzender, ehe er 2012 das Amt des Obmannes übernahm. In dieser Funktion stand er bis zu seinem Abschied an der Spitze der Bank.

Durch den Abend führte sein Nachfolger als Obmann, Peter Vogel, der die zahlreichen Gäste begrüßte und gemeinsam mit ihnen auf die vergangenen Jahrzehnte zurückblickte. Besonders persönliche Worte fanden die zwei Geschäftsleiter Yalcin Duman und Alexander Hartner sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Herbert Hartl. Sie erzählten von ihrem Kennenlernen mit Prendl, der gemeinsamen Zusammenarbeit und von den Werten, die seinen Führungsstil über die Jahre geprägt haben.

Goldenes Ehrenzeichen

Ein Höhepunkt des Abends war die offizielle Ehrung Prendls. Martin Hauer, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding und Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, verlieh ihm das Goldene Ehrenzeichen. Danach ergriff Prendl selbst das Wort und ließ die vergangenen Jahrzehnte mit einigen Anekdoten Revue passieren. Bei vielen der Anwesenden fand er persönliche Worte und erinnerte an Erlebnisse, die sie miteinander verbunden haben.

Nach dem offiziellen Teil und einem gemeinsamen Dinner klang der Abend in ausgelassener Atmosphäre aus – ein würdiger Abschluss einer außergewöhnlichen Laufbahn.

AusgabeRZ38-2026

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