Bereits zum elften Mal ging das Chancenprogramm der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien über die Bühne – ein Format, das Frauen gezielt auf Führungs- und Spitzenfunktionen vor-bereitet. Ideengeber und Initiator war 2012 Obmann Erwin Hameseder, der den damaligen Frauenanteil von knapp 11 Prozent erhöhen wollte. Sein Ziel ist bis heute eine ausgewogene Geschlechterverteilung – auch bei den Funktionären: „Nur so wird es gelingen, möglichst richtige Entscheidungen zu treffen“, unterstreicht Hameseder. Das Chancenprogramm habe sich dabei als „guter Türöffner“ erwiesen: Inzwischen liegt der Frauenanteil in den Organen bei gut 30 Prozent.
Das Programm, das von Katharina Tschrepitsch geleitet wird, vermittelt Frauen das nötige Rüstzeug auf ihrem Weg zu verantwortungsvollen Funktionen bei Raiffeisen. Zahlreiche internationale Studien zeigen, dass Frauen in Aufsichtsräten positive Effekte auf Profitabilität, Wachstum, Risikoprofil und Marktentwicklung haben.
Kürzlich haben zehn Teilnehmerinnen die Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen – ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer ausgewogenen Geschlechterverteilung. Sie absolvierten drei Module mit begleitendem Coaching. Stimm- und Sprachexpertin Ingrid Amon trainierte den wirkungsvollen Einsatz der Stimme, Kommunikationstrainerin Monika Herbstrith-Lappe vermittelte souveränes Auftreten und Verhandlungsprofi Stefan Doblhofer machte den Frauen konstruktives Verhandeln als Gestaltungsinstrument für die Zukunft schmackhaft.
„Die Zeit war alles andere als gewöhnlich“, stellten die Teilnehmerinnen fest, die alle bereit sind, „die Extrameile“ zu gehen – auch für Raiffeisen. Das Chancenprogramm ist ein Erfolgsformat, das heuer in die zwölfte Runde startet, jedoch mit einem neuen Namen: Im Herbst beginnen die neuen Module des „Zukunftsprogramms“, denn es ist die Zukunft, die es gemeinsam zu gestalten gilt.








