Die anhaltende Trockenheit setzt zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe in Österreich unter Druck. Raiffeisen NÖ-Wien bietet deshalb ab sofort einen Elementarschadenskredit für betroffene Landwirte in Niederösterreich und Wien an. Damit sollen finanzielle Belastungen infolge der Dürre abgefedert werden.
„Die durch die extreme Dürre verursachten Schäden sind für viele landwirtschaftliche Betriebe existenzgefährdend. Jetzt heißt es, ein starker Partner für die Bäuerinnen und Bauern zu sein. Mit dem Elementarschadenskredit können wir dazu beitragen finanzielle Mehrbelastungen – wie etwa für den Zukauf von Futtermitteln, aber auch empfindliche Ertragseinbußen für die Bäuerinnen und Bauern – abzufedern“, betont Generaldirektor Martin Hauer.
Informationen zu Konditionen und Antragstellung sind bei den regionalen Raiffeisenbanken in Niederösterreich sowie in den Filialen in Wien erhältlich. Die Vergabe erfolgt laut Raiffeisen unter Berücksichtigung der jeweiligen Notlage und des Finanzierungszwecks. Ziel sei eine rasche und unbürokratische Unterstützung der betroffenen Betriebe.
Dürre-Soforthilfe in Oberösterreich
Raiffeisen Oberösterreich unterstützt betroffene Betrieben ab sofort mit der „Raiffeisen OÖ Dürre-Soforthilfe“ eine zinsfreie Liquiditätsüberbrückung in Höhe von bis zu 10.000 Euro.
„Wer rasch hilft, hilft doppelt“, ist RLB-OÖ-Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer überzeugt: „Die aktuelle Dürresituation trifft viele landwirtschaftliche Familienbetriebe in einer ohnehin herausfordernden Zeit. Mit unserer Soforthilfe zu Nullzinsen schaffen wir rasch Liquidität, um etwa Zusatzkosten für Futterzukauf, Saatgut oder Wasserversorgung abzufedern.“
Die Soforthilfe kann in den oberösterreichischen Raiffeisenbanken in Form eines zinsfreien Kredits bis zu 10.000 Euro pro Betrieb beantragt werden und wird bis zum diesjährigen Hauptauszahlungstermin der EU-Agrargelder durch die Agrarmarkt Austria (voraussichtlich am 18.12.2026) gewährt.








