Vor zwei Jahren wurde die Raiffeisen Arena feierlich eröffnet, eine gute Gelegenheit um eine erste sportliche und wirtschaftliche Bilanz über die Raiffeisen Arena zu ziehen. „Die Raiffeisen Arena in Linz ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Sport, Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen. Das Stadion ist nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern auch ein Symbol für die Leidenschaft und den Fortschritt des österreichischen Fußballs. Es zeigt aber auch, wie wichtig es ist, in die sportliche Infrastruktur zu investieren, um den Fußball in Oberösterreich und damit auch in ganz Österreich auf das nächste Level zu heben“, schwärmt ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick.
Seit der Eröffnung haben 820.000 Besucher den Weg in die Raiffeisen Arena gefunden – davon 700.000 als Zuschauer bei 57 ausgetragenen Spielen des LASK, der LASK-Frauen, des ÖFB-Nationalteams und der ÖFB-Frauen. Bisher wurden 6.500 Public Abos und 1.500 Business Abos verkauft. Bei verschiedenen Events konnten rund 120.000 Gäste begrüßt werden. Aktuell sind 155 Vollzeitäquivalente in unterschiedlichen Bereichen rund um die Raiffeisen Arena beschäftigt.
Eine von der Raiffeisenlandesbank OÖ in Auftrag gegebene Studie untersuchte die volkswirtschaftlichen Effekte der Raiffeisen Arena. Der Ökonom Friedrich Schneider errechnete einerseits die Effekte durch die Errichtung des Stadions und andererseits durch den laufenden Betrieb. Die Errichtung der Arena von 2020 bis 2023 hat demnach das regionale BIP um 44,07 Mio. Euro gesteigert. Das Masseneinkommen konnte dadurch in diesem Zeitraum um mehr als 20 Mio. Euro erhöht werden. Das hatte wiederum einen indirekten zusätzlichen Steueranteil von 8,95 Mio. Euro und direkte Steuern und Sozialabgaben von 7,66 Mio. Euro zur Folge. Vor allem die Beschäftigungseffekte sind enorm: 2022 wurden rund 950 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert.
Auch die Effekte durch den laufenden Betrieb brachten in der ersten Saison 2023/24 ein zusätzliches regionales BIP von 42,84 Mio. Euro, das bedeutet ein zusätzliches Masseneinkommen von rund 19,53 Mio. Euro.
Für Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, zeigen die Studienergebnisse, dass die Raiffeisen Arena ein Vorzeigeprojekt für den Doppelpass zwischen Politik, Wirtschaft und Sport ist: „Die visionäre Umsetzung der Raiffeisen Arena brachte nicht nur punktuell Aufträge für heimische Unternehmen, sondern hat auch in weiterer Folge nachhaltige Wertschöpfung und damit Arbeitsplätze geschaffen. Die Studie unterstreicht, dass solche Investitionen auch die Wirtschaft beflügeln können. Sponsoring ist kein Selbstzweck.“ Die Arena sei aufgrund ihrer smarten Architektur und des besonderen Flairs ein wunderbarer Ort, um Fußballfeste zu feiern.
Spitzensport vorantreiben
Auch Landeshauptmann Thomas Stelzer ist davon überzeugt, dass mit der Errichtung der Raiffeisen Arena ein Mehrwert in vielen Facetten gelungen ist: „Wir wollen Spitzensport im Bundesland Oberösterreich haben und der braucht auch beste Rahmenbedingungen. Da ist der Froschberg in Linz ein sehr sichtbares Beispiel mit der Raiffeisen Arena und dem Olympiazentrum. Es gibt viele Dinge, die das neue Stadion ausmachen: Neben den volkswirtschaftlichen Impulsen ist es auch die Begeisterung der Besucher und das große Interesse, das auch bei Spielen der Nationalmannschaft besonders sichtbar wird. Es gibt wenige Projekte dieser Dimension, wo so stringent und leidenschaftlich an der Umsetzung gearbeitet wird, um unsere Region auch weiterzuentwickeln.“
Absoluter Meilenstein
LASK-CEO Siegmund Gruber unterstreicht die Bedeutung der Arena als neue Heimstätte für den LASK und die volkswirtschaftliche Wertschöpfung, die durch den Bau entstanden sind: „Die Raiffeisen Arena ist ein absoluter Meilenstein für die Entwicklung des LASK und hat uns in vielfacher Hinsicht neue Möglichkeiten eröffnet.“ Dass in den ersten beiden Jahren 820.000 Menschen die Spiele des LASK sowie des ÖFB oder die verschiedenen Events im Stadion besucht haben, verdeutliche den hohen Stellenwert, den die Raiffeisen Arena einnimmt. „Als LASK sind wir dankbar, mehr als 300 Sponsoren und Partner an unserer Seite zu wissen, und wir freuen uns, dass wir mit unserer Heimstätte auch für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich wichtige Impulse setzen und einen volkswirtschaftlichen Mehrwert schaffen können.“