Umfassende Einsparung

Uniqa senkt den eigenen ökologischen Fußabdruck mit einer Vielzahl an Energiesparmaßnahmen.

Der Uniqa Tower in Wien
(c) Uniqa

Wenn die Temperaturen fallen, steigt der Energieverbrauch. Energie sparen ist daher das Gebot der Stunde. Einerseits ist damit dem krisengebeutelten heimischen Energiesystem geholfen. Andererseits sind diese Effizienzmaßnahmen wesentlich, um das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, zu dem sich die Uniqa Insurance Group in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie bekennt. Aus diesem Grund setzt Uniqa weitere Maßnahmen, um den Energieverbrauch zu senken. So wird an allen Standorten in Österreich die Werbebeleuchtung früher abgeschaltet und leuchtet nur bis 20 Uhr. 

Der Uniqa Tower in Wien bleibt bereits seit dem Sommer dunkel und wird nur mehr zu besonderen Anlässen mit gesellschaftspolitischer Bedeutung und dann mit verringerter Leistung beleuchtet. Außerdem reduziert der Versicherer die Temperatur in wenig genutzten Räumen auf 18 Grad Celsius.

Das sind nur zwei weitere Punkte einer umfassenden Initiative bei Uniqa, um den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Ein Kernelement ist das innovative Energiemonitoring, das 2021 mit dem klimaaktiv-Preis des Klimaministeriums (BMK) ausgezeichnet wurde. Dank der 600 Energie- und Wasserzähler an rund 70 Standorten in neun Bundesländern konnten seit der Implementierung 800 Energiesparmaßnahmen umgesetzt werden, heißt es in einer Aussendung. „Unser Stromverbrauch ist seit dem Jahr 2018 um 30 Prozent gesunken, in Summe haben wir in Österreich rund 2,5 Millionen Kilowattstunden an Strom und Wärme eingespart und so circa 500 Tonnen CO2 vermieden“, betont Wolf Gerlach, Vorstandsmitglied der Uniqa Insurance Group und zuständig für den Bereich Operations. Bei der Beleuchtung sind beispielsweise bereits mehr als 90 Prozent aller Standorte auf energieeffiziente LEDs umgestellt worden.

Nachhaltige Heizung

Auch bei der Raumwärme zeige sich eine sehr positive Entwicklung. „Wir haben bereits knapp zwei Drittel unserer Standorte in Österreich auf nachhaltige Heizsysteme wie Fernwärme, Wärmepumpe oder Pellets umgestellt“, berichtet Gerlach. Bis spätestens zum Jahr 2035 werde es nicht nur keine Ölheizungen, sondern auch keine Gasheizungen mehr geben.

Klimabewusste Mobilität

Uniqa fördert zudem Elektromobilität bei ihren Kunden und lässt klimabewussten Elektroauto-Fahrern 25 Prozent der Kfz-Haftpflichtprämie nach. Der unternehmenseigene Fuhrpark mit rund 150 Fahrzeugen in Österreich soll bis 2030 voll elektrisiert sein, skizziert der Uniqa-Vorstand die Marschroute. Die Fortschritte können sich sehen lassen, betont Gerlach. So stieg der Anteil an Elektro- und Hybrid-PKWs von 11 Prozent im Jahr 2018 auf 48 Prozent im Jahr 2022. Gemeinsam mit dem Öamtc hat Uniqa heuer in neue Ladestationen für Elektroautos investiert. 62 neue Ladepunkte stehen allen E-Auto-Fahreren in Österreich zur Verfügung. Dazu kommen noch einmal 17 Lademöglichkeiten an Kundenparkplätzen und weitere 33 für die Mitarbeiter des Versicherers.

100 Prozent Ökostrom

Beim Strom setzt Uniqa in Österreich bereits seit 2018 auf 100 Prozent Ökostrom und erzeugt darüber hinaus mit Photovoltaik-Anlagen an den eigenen Standorten selbst Sonnenstrom. „Seit 2020 haben wir im Rahmen unserer Photovoltaik-Offensive die Leistung der firmeneigenen PV-Anlagen von 50 Kilowatt-Peak (kWp) auf 280 kWp Spitzenleistung mehr als verfünffacht. Im kommenden Jahr 2023 kommen weitere 150 kWp dazu, bis 2035 steigern wir uns auf zumindest 600 Kilowatt-Peak.

Das 1,5 Grad-Klimaziel des Pariser Abkommens setzen wir auch in unserer Betriebsführung konsequent um“, betont Gerlach. Ein langfristiges Ziel von Uniqa ist es, in Österreich bis 2040 klimaneutral zu sein. Um dies zu erreichen wurden unter anderem Investments in kohlebasierte Unternehmen fast vollständig abgebaut. Im nächsten Schritt steht der Rückzug aus Öl (bis zum Jahr 2030) und Erdgas (bis 2035) bei Veranlagungen und im Industriegeschäft an.