Der Linzer Stahlproduzent Voestalpine, an dem die Raiffeisenlandesbank (RLB) Oberösterreich mit 13,54 Prozent beteiligt ist, erzielte in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2025/26 (April 2025 – Dezember 2025) „ein sehr solides Ergebnis“ und kann erste Früchte der Reorganisation ernten.
Der Gewinn nach Steuern stieg um 25,1 Prozent auf 259 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode von 968 Mio. Euro auf 1 Mrd. Euro. Der Umsatz sei aufgrund der umfangreichen Maßnahmen im Jahresabstand um 5,1 Prozent auf 11,1 Mrd. zurückgegangen.
Zudem wurde der Personalstand um 3,8 Prozent auf weltweit 48.700 Beschäftigte gekürzt, teilte der Stahlkonzern mit. „Als Voestalpine reagieren wir rasch und passen uns an. So haben wir die Reorganisationsmaßnahmen in der High Performance Metals Division großteils abgeschlossen und werden unsere laufenden Maßnahmen an den deutschen Automotive-Components-Standorten weiter konsequent umsetzen“, betonte CEO Herbert Eibensteiner.
Die Guidance für das gesamte Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende März) bleibt unverändert: Trotz anhaltend hoher geopolitischer Unsicherheiten sei im letzten Quartal mit einer Fortsetzung der bisherigen Trends zu rechnen. Vor diesem Hintergrund erwarte der Vorstand „weiterhin ein EBITDA in einer Bandbreite von 1,4 bis 1,55 Mrd. Euro“, hieß es.









