Die Raiffeisen Bausparkasse zieht eine positive Bilanz über das Geschäftsjahr 2025. Mit knapp 209.000 neu abgeschlossenen Bausparverträgen wurde das gesteckte Ziel von 200.000 deutlich übertroffen, allerdings lag man damit unter dem Jahr 2024 mit insgesamt 224.000 neuen Verträgen.
„Die Zahlen 2025 zeigen einmal mehr, dass die Merkmale Sicherheit und Planbarkeit von Bausparen optimal für größere geplante Ausgaben sowie das Aufbringen von Eigenmitteln für eine Wohnraumfinanzierung genutzt und geschätzt werden“, zeigt sich Hans-Christian Vallant, Geschäftsführer der Raiffeisen Bausparkasse, zufrieden. Auch die Bauspareinlagen steigerten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 7,10 auf 7,24 Mrd. Euro.
Ein Drittel digital
Ein Trend aus den vergangenen Jahren setzt sich fort: 2025 wurden bei der Raiffeisen Bausparkasse bereits 30 Prozent aller Sparverträge digital abgeschlossen. Besonders häufig nutzen diese Möglichkeit Menschen zwischen 24 und 55 Jahren. Bausparen sei generell über alle Generationen hinweg gleichermaßen beliebt. Die Raiffeisen Bausparkasse ist die größte Bausparkasse Österreichs und serviciert rund 1,3 Millionen Kunden.
Auch im Finanzierungsgeschäft gab es im Vorjahr eine rege Nachfrage. 2025 wurden Wohnraumfinanzierungen in Höhe von 780 Mio. Euro vergeben, das ist ein Anstieg im Vergleich zu 750 Mio. Euro im Jahr 2024. Deutlich fällt der Anstieg der durchschnittlichen Finanzierungssumme aus: Nach 160.000 Euro im Jahr 2024 beläuft sich diese 2025 auf 198.000 Euro.
Die Nachfrage stamme sowohl von Privatpersonen als auch von gemeinnützigen Bauträgern. Die vergebenen Finanzierungen belaufen sich im Vergleich zu 2024 unverändert auf 8,5 Mrd. Euro.









