RBR Schärding: Erfolgreich und voller Energie

Die Raiffeisenbank Region Schärding zog zufrieden Bilanz über das Jahr 2023 und stellte die neue „Raiffeisen Energie“ vor.

Matthias Breidt, Karin Wallerstorfer-Rögl und Josef Schmid
Matthias Breidt, Karin Wallerstorfer-Rögl und Josef Schmid © RBR Schärding

Das Wirtschaftsjahr 2023 war geprägt von weiterhin hohen Teuerungsraten und schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Notenbanken haben sowohl in Europa als auch in den USA mit der Anhebung der Zinsen reagiert, um die hohe Inflation einzudämmen. Die Konjunktur in Österreich zeigte deutliche Züge einer Rezession. Zudem haben die verschärften Rahmenbedingungen zur Kreditvergabe im Immobilienbereich die Nachfrage gebremst.

Trotz all dem konnte die Raiffeisenbank Region Schärding bei ihrer Generalversammlung erneut eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung präsentieren: „Dank unserer starken Position können wir flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren und bleiben eine verlässliche Konstante in der Region“, betonte Geschäftsleiter Matthias Breidt. 

Bemerkenswerte Steigerung

So konnte das Geschäftsvolumen der Raiffeisenbank Region Schärding 2023 auf 2,8 Milliarden Euro gesteigert werden (+3,7 Prozent), verteilt auf Kundeneinlagen von 1,77 Milliarden Euro und Finanzierungen von 1,07 Milliarden Euro. Mit einer Bilanzsumme von 1,6 Milliarden Euro, die sich um 6,7 Prozent im Vergleich zu 2022 steigerte, zählt die Raiffeisenbank Region Schärding weiterhin zu den größten Raiffeisenbanken in Österreich.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) liegt bei 17,5 Millionen Euro – das entspricht einer Steigerung von 66,7 Prozent im Vergleich zu 10,5 Millionen Euro im Jahr zuvor. Beim operativen Betriebsergebnis erzielte man ebenfalls ein sattes Plus von 59,3 Prozent und erreichte mit nunmehr 27,4 Millionen Euro einen neuen Bestwert in der Geschichte der Bank. Das Eigenkapital von 196,4 Millionen Euro (+7,6 Prozent) unterstreicht die solide Position der Bank im Bankenvergleich. „Dies ermöglicht eine hohe Risikotragfähigkeit und bietet Sicherheit und Zuverlässigkeit für unsere Partner“, erklärte Geschäftsleiterin Karin Wallerstorfer-Rögl.

Neue Energie-Plattform

„Wir bekennen uns voll und ganz zum Grundsatz der regionalen Verantwortung“, betonte auch Obmann Josef Kinzl und nannte als Beispiel für das Engagement der Bank in der Region den Erwerb und die umfassende Sanierung des Raiffeisen Techno-Z Schärding. In dem Innovationszentrum fand kürzlich auch der Raiffeisen Gemeindefrühschoppen für Bürgermeister und Amtsleiter des Bezirkes Schärding statt, wo die neue Raiffeisen Energie von deren Geschäftsführer Josef Schmid vorgestellt wurde. Diese beruht auf dem Konzept von erneuerbaren Energiegemeinschaften, wie es sie etwa bereits im Burgenland oder in Kärnten gibt. Sie ermöglichen es, Ökostrom regional zu erzeugen und unter den Mitgliedern zu attraktiven Preisen zu teilen.

Raiffeisen Energie versteht sich als Oberösterreich-Plattform für Privathaushalte, Unternehmen und Gemeinden, die regionale Kreisläufe für nachhaltig produzierte Energie schaffen und nützen wollen. Dazu werden die Gründung und Umsetzung von genossenschaftlich organisierten Energiegemeinschaften, die den Handel mit regional erzeugter Energie ermöglichen, initiiert.