Mit „ZIVA“ ist die neue Zivilschutz-App des Österreichischen Zivilschutzverbandes (ÖZSV) in den Testbetrieb gestartet. Die App vereint erstmals in Europa Gefahrenanalyse, personalisierte Vorsorgeempfehlungen und Echtzeit-Warnmeldungen auf einer zentralen Plattform. Entwickelt wurde „ZIVA“ gemeinsam mit über 120 Organisationen, darunter Einsatzorganisationen, Behörden und Konzerne, aus ganz Österreich.
Die App wurde von Innenminister Gerhard Karner und ÖZSV-Präsident Andreas Hanger im Beisein von Raiffeisen-Generalanwalt Erwin Hameseder im Rahmen des Starts der Beta-Phase im Raiffeisen Forum präsentiert. Im App-Store ist „ZIVA“ ab Herbst 2026 verfügbar.
Sicherheit durch Information
„Eine starke Initiative des Zivilschutzverbandes“, sagte Innenminister Gerhard Karner zu den Vorteilen der neuen Zivilschutz-App. „Dank der neuen Zivilschutz-App sind alle wichtigen Informationen, Gefahrenhinweise und Warnungen zentral und in Echtzeit abrufbar.“ Hanger ergänzte: „Die App verbindet öffentliche Gefahrenpläne und -warnungen mit konkreten und individuellen Handlungsempfehlungen. Wir begleiten die Menschen bei ihrer eigenen Vorbereitung und sorgen dafür, dass aus Information auch Sicherheit wird.“
Personalisierte Vorsorge
„ZIVA“ informiert per Push-Nachricht über Gefahrenlagen wie Unwetter, Brände, Stromausfälle oder sicherheitsrelevante Ereignisse und liefert dazu konkrete Handlungsempfehlungen. Ergänzend bietet die App standortbezogene Risikoanalysen, personalisierte Vorsorge-Checklisten und Notfallanleitungen.
An der Entwicklung beteiligt waren unter anderem Vertreter von Ministerien, Landesbehörden, Einsatzorganisationen, Forschungseinrichtungen sowie Infrastruktur- und Versorgungspartnern. Besonderer Fokus wurde auf Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit gelegt.









