RBSK: Anstieg bei Wohnraum-Investitionen

Die Raiffeisen Bausparkasse sieht 2026 eine positive Entwicklung.

Die Raiffeisen Bausparkasse (RBSK) verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Anstieg bei Anfragen und Abschlüssen von Wohnraumfinanzierungen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vergab die größte heimische Bausparkasse 10 Prozent mehr Finanzierungen. Die Finanzierungsleistung stieg dadurch auf 418 Mio. Euro.

Angesichts hoher Lebenshaltungskosten wird das Bedürfnis nach planbarer und langfristig sicherer Finanzierung immer wichtiger. Dementsprechend verzeichnet die Raiffeisen Bausparkasse eine hohe Nachfrage nach Fixzinsdarlehen. 86 Prozent der Kunden haben sich in den ersten sechs Monaten 2026 für eine Absicherung des Zinssatzes mit einer Laufzeit von sechs oder mehr Jahren entschieden.

„Das gestiegene Interesse an unseren Finanzierungen zeigt, dass die wirtschaftliche Zuversicht der Österreicher zurückkehrt. Planbare Fixzinsen bieten unseren Kunden Sicherheit in bewegten Zeiten und zeigen, dass Bausparen leistbares Wohnen wieder möglich macht“, sagt RBSK-Geschäftsführer Christian Vallant.

Eine wesentliche Rolle in der Wohnraumschaffung spielt bereits bestehender Immobilienbestand. Im ersten Halbjahr 2026 wurden knapp drei Viertel der Finanzierungsleistung bei der Raiffeisen Bausparkasse für Kauf oder Renovierung und Modernisierung von Altbestand verwendet. Dieser Anteil ist gegenüber 2025 unverändert. „Durch Umnutzung und Revitalisierung entsteht wertvoller neuer Wohnraum, ohne weitere Flächen versiegeln zu müssen“, betont Vallant.

AusgabeRZ31-2026

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