Kepler Fonds baut Marktposition aus

Kepler-Fonds ist erstmals unter den Top-3 der österreichischen Fondsgesellschaften.

Mit einem Fondsvolumen von rund 24 Mrd. Euro rückt die Fondstochter der Raiffeisenlandesbank OÖ nun erstmals in die Top-3 der 17 österreichischen Fondsgesellschaften vor. Die 1998 gegründete Kepler-Fonds Kapitalanlagegesellschaft konnte die positive Gesamtentwicklung des österreichischen Fondsmarktes nicht nur mitvollziehen, sondern deutlich übertreffen. Zum Vergleich: Bei der Gründung im Jahr 1998 lag das verwaltete Vermögen bei knapp einer Milliarde Euro. 

Auch in den vergangenen Jahren ist Kepler Fonds eine über dem Markt liegende Wachstumsdynamik gelungen. Zwischen den Jahren 2021 und 2026 stieg das Fondsvolumen bei Kepler um mehr als 40 Prozent, während der österreichische Fondsmarkt im selben Zeitraum um 27 Prozent zugelegt hat. Einschließlich Vermögensverwaltungsmandaten betreut Kepler mittlerweile ein Gesamtvolumen von 26,5 Mrd. Euro. 

Absatz durch Innovation

Kepler-Geschäftsführer Andreas Lassner-Klein verweist insbesondere auf die starke Nachfrage im oberösterreichischen Raiffeisen-Sektor: „Der Brutto-Absatz bei Publikumsfonds betrug im abgelaufenen Jahr eine Milliarde Euro. Allein aus den rund 100.000 Ansparplänen im Raiffeisen OÖ-Sektor fließen jährlich über 200 Millionen Euro in unsere Fonds.“

Produktinnovationen hätten ebenfalls zum Wachstum beigetragen. Mit den X-Fonds brachte Kepler 2025 eine neue Produktgruppe als Alternative zu passiven ETF-Lösungen auf den Markt. Diese vereinen Kosteneffizienz mit einer aktiven Managementkomponente. „Im Fondsmanagement spüren wir heute mehr Preisdruck. Gleichzeitig können wir die Kosten unserer aktiven Strategien durch die erbrachte Managementleistung klar rechtfertigen. Um speziell junge Zielgruppen für den Einstieg in Fonds zu begeistern, verfolgen wir bei den neuen X-Fonds einen indexorientierten Ansatz, der die Kosten schlank hält“, erklärt Lassner-Klein. Aktuell liegen bereits 500 Millionen Euro in den vier angebotenen X-Varianten.

Das starke Wachstum der Fondsgesellschaft und der Aufstieg in die Top-3 seien auch die Grundlage für langfristige Stabilität, hohe Analysekompetenz und eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Produktpalette. Gleichzeitig ermöglicht die starke Position Investitionen in moderne Technologien, Forschungspartnerschaften und spezialisierte Expertenteams. „Unsere Kunden profitieren von fast drei Jahrzehnten Erfahrung und den Ressourcen einer der größten Fondsgesellschaften des Landes. Professionelles Fondsmanagement, breite Diversifikation und die laufende Analyse der Kapitalmärkte sind Leistungen, die wir für hunderttausende Veranlagungen bündeln können“, so Andreas Lassner-Klein. 

Kepler verfügt über eine mehrfach prämierte Fondspalette. Sowohl aktien- als auch rentenseitig liegen viele der aktiv gemanagten Investmentstrategien in den Rankings unabhängiger Ratingagenturen im Spitzenfeld. Auch die nachhaltigen Varianten, umgesetzt in den Kepler Ethik Fonds, erfüllen hohe internationale Qualitätsstandards und sind Träger des Österreichischen Umweltzeichens. 

KI im Einsatz

Im Fondsmanagement hat sich Künstliche Intelligenz als Co-Pilot des Menschen bereits etabliert. Kepler arbeitet dabei eng mit der Wissenschaft zusammen und setzt Projekte gemeinsam mit der Fachhochschule Hagenberg um – zum Beispiel bei der Bewertung von Unternehmen. „Die Integration von KI-Tools hat sich in den vergangenen Jahren im Echtbetrieb bewährt. Die Letztentscheidung trifft aber bei uns nach wie vor der Fondsmanager. Das überzeugt institutionelle Investoren und die Privatanleger gleichermaßen“, betont Lassner-Klein.

AusgabeRZ38-2026

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