Hartberg-Fürstenfeld: Gemeinsam stärker für die Region

Wechselgau und Thermenland werden zum Lagerhaus Hartberg-Fürstenfeld.

Die Lagerhäuser Wechselgau und Thermenland gehen künftig gemeinsame Wege. Die Mitglieder beider Genossenschaften stimmten bei ihren Generalversammlungen für die Fusion zum neuen Lagerhaus Hartberg-Fürstenfeld.

Mit dem Zusammenschluss entsteht eine Genossenschaft mit rund 4.000 Mitgliedern, knapp 300 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von rund 160 Millionen Euro. Zwölf Filialen und fünf Werkstätten bilden das Standortnetz. Alle bestehenden Standorte sowie die dortigen Mitarbeitenden und Ansprechpartner sollen erhalten bleiben.

Durch die Fusion sollen Kompetenzen und Spezialisierungen gebündelt, Investitionen gemeinsam geplant und betriebliche Abläufe besser aufeinander abgestimmt werden. Die Geschäftsfelder reichen von Agrar und Landtechnik über Baustoffe, Haus und Garten sowie Energie bis zu Forst, Werkstätten und weiteren Dienstleistungen.

„Unsere beiden Genossenschaften verbindet vieles: die Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern, die enge Verbundenheit mit der Region und das Ziel, langfristig und nachhaltig zu wirtschaften. Mit dem Zusammenschluss schaffen wir eine starke Grundlage für die kommenden Generationen“, sagt Konrad Schützenhöfer, Obmann des neuen Lagerhauses.

Die Leitung der neuen Genossenschaft übernimmt Hermann Klapf, bisher Geschäftsführer des Lagerhauses Wechselgau. Durch die Zusammenführung der unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen beider Unternehmen sieht er neue Möglichkeiten für die weitere Entwicklung. „Wir können unser Wissen bündeln, Investitionen gemeinsam planen und unsere Fachbereiche gezielt weiterentwickeln. Gleichzeitig wollen wir die Nähe zu unseren Kunden und Mitgliedern bewahren.“

Zu den Schwerpunkten zählen künftig die Weiterentwicklung der bestehenden Geschäftsfelder und eine effizientere Logistik. Gleichzeitig soll die größere Struktur mehr Möglichkeiten bieten, einzelne Fachbereiche zu spezialisieren und die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden gezielt voranzutreiben.

Der Zusammenschluss soll damit auch die wirtschaftlichen Voraussetzungen schaffen, Arbeitsplätze und Standorte langfristig abzusichern und weiter in die Region zu investieren.

AusgabeRZ40-2026

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