Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) des börsenotierten Lebensmittelkonzerns Agrana legte im zweiten Quartal 2026/27 (per Ende August 2026) im Jahresabstand um 26 Prozent auf 28,1 Mio. Euro wie prognostiziert kräftig zu. Im ersten Halbjahr fiel die Ergebnisverbesserung mit 63,5 Mio. Euro (1. HJ 2025/26: 28 Mio. Euro) noch deutlicher aus. Dieser Anstieg resultiere vor allem aus der Ergebnisverbesserung im Geschäftsbereich Agricultural Commodities & Specialities (ACS), teilte der Konzern mit, an dem die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien mit 39,4 Prozent beteiligt ist. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum leicht um 0,5 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2026/27 erwartet Agrana nun ein EBIT, das sehr deutlich über jenem des vergangenen Geschäftsjahrs (3,2 Mio. Euro) liegt. Bisher wurde mit einem Wert in der Bandbreite von 70 bis 90 Mio. Euro gerechnet. Auf Basis der Ergebnisverbesserung im ersten Halbjahr hob Agrana nun die EBIT-Bandbreite auf 90 bis 110 Mio. Euro an. Beim Konzernumsatz werde weiterhin ein leichter Anstieg erwartet, hieß es.
Neben dem Krieg in der Ukraine verstärkt der seit Ende Februar 2026 eskalierte Konflikt im Nahen und Mittleren Osten die hohe Volatilität auf den Absatzmärkten und den Preisdruck auf den Beschaffungsmärkten. Ausmaß und Dauer der wirtschaftlichen und finanziellen Folgen seien ebenso schwer abschätzbar wie jene der globalen handelspolitischen Verwerfungen, so der Lebensmittelkonzern. Weitere Details zum Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2026/27 werden wie geplant am 8. Oktober 2026 veröffentlicht.








