Auf Einladung von Raiffeisen Salzburg besuchte der Presseclub Salzburg – ein Netzwerk von Salzburger Medienschaffenden – das Techno-Z Urstein, eine 100‑prozentige Tochtergesellschaft des Raiffeisenverbandes Salzburg (RVS). Dabei wurde vor allem die Zusammenarbeit zwischen Banken und Start-ups beleuchtet.
Eingangs zeigte RVS-Geschäftsleiter Andreas Derndorfer auf, welchen Herausforderungen junge Unternehmen, aber auch Banken derzeit gegenüberstehen – und warum erfolgreiche Gründungen mehr benötigen als klassische Finanzierungen. Realistische Geschäftsmodelle, messbare Marktfähigkeit sowie starke Netzwerke seien heute zentrale Erfolgsfaktoren. Gleichzeitig stellen Start-ups auch Banken vor neue Anforderungen in der Risikobewertung.
Derndorfer betonte, dass Raiffeisen Salzburg diesen Herausforderungen mit einem erweiterten Ansatz begegnet: Neben klassischen Finanzierungen engagiert sich der Verband auch direkt mit Eigenkapital, bündelt Know-how, Infrastruktur und Netzwerke im Techno‑Z und versteht sich als aktiver Partner von Gründern – mit dem Ziel, Unternehmen frühzeitig zu begleiten und langfristig als Hausbank zu unterstützen.
„Eine Bank, die auf Start-ups wartet, bis sie profitabel sind, ist bestenfalls ein Dienstleister. Echte Partnerschaft beginnt früher – mit unternehmerischem Denken, Risikobereitschaft und langfristiges Commitment“, so Derndorfer.
Sybille Maier‑Ginther, Prokuristin im Techno‑Z‑Verbund, gab Einblick in das Techno‑Z als zentrale Innovations‑ und Vernetzungsplattform, die ein starkes Start‑up‑Ökosystem ermöglicht und dank der engen Anbindung an die FH Salzburg Forschung und Wirtschaft miteinander verzahnt.
Praxisnahe Einblicke lieferten im Anschluss die Salzburger Start-ups Feragen und RevoWood, die mit dem RVS-Start-up-Experten Bernhard Wimmer über ihre Erfahrungen als Gründer und die Zusammenarbeit mit Raiffeisen Salzburg berichteten.







