Nach dem erfolgreichen Auftakt im Vorjahr stieß auch die diesjährige Frühlingssoirée der Raiffeisenlandesbank Burgenland auf großes Interesse. Rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und dem Sozialbereich folgten der Einladung in den Haydnsaal des Schlosses Esterházy in Eisenstadt und nutzten die Gelegenheit zum intensiven Netzwerken in besonderer Atmosphäre.
In ihrer Eröffnungsrede betonte Generaldirektor-Stellvertreterin Eva Fugger die zentrale Rolle von Stabilität, Vertrauen, Sicherheit, Verlässlichkeit und Regionalität – insbesondere in wirtschaftlich und geopolitisch herausfordernden Zeiten: „Für diese Werte steht Raiffeisen seit jeher. Sie sind gelebte Praxis und unsere Grundlage für gute Kundenbeziehungen.“ Langfristige Partnerschaften könnten nur auf Basis von Wertschätzung entstehen, so Fugger.
Regionaler Partner
Die RLB Burgenland versteht sich dabei als starker regionaler Partner mit Blick nach vorne. Ein sichtbares Zeichen dafür sei der geplante Neubau des Finanzcenters in Eisenstadt: „Wir investieren in persönliche Nähe zu einer Zeit, wo andere schließen“, unterstreicht Fugger. Gleichzeitig sollen ökologische und wirtschaftliche Interessen sinnvoll verbunden und das Produkt- sowie Serviceangebot erweitert werden.
Durch den Abend führte ORF-Moderatorin Kristina Inhof, die auch die anschließende Podiumsdiskussion moderierte. Gemeinsam mit den Raiffeisen-Vorstandsdirektoren Rudolf Suttner und Matthias Trost sowie der ehemaligen Fußball-Nationalteamkapitänin Viktoria Schnaderbeck wurden Parallelen zwischen Spitzensport und Wirtschaft beleuchtet. Im Zentrum standen Fragen nach Teamgeist, Führungsqualität und der Bedeutung klarer Rollenverteilungen.
Einigkeit herrschte darüber, dass nachhaltiger Erfolg sowohl im Sport als auch in der Wirtschaft auf ähnlichen Prinzipien basiert: Vertrauen, Kommunikation und die Fähigkeit, mit Herausforderungen konstruktiv umzugehen. Gerade in dynamischen Zeiten gewinnen zudem mentale Stärke und Resilienz an Bedeutung – sowohl für Organisationen als auch für jeden Einzelnen. Ziel sei es, ein Umfeld zu schaffen, das Entwicklung ermögliche und langfristig motiviere.

Strategischer Fokus
Den emotionalen Höhepunkt des Abends bildete die Keynote von Viktoria Schnaderbeck, die unter anderem für den FC Bayern München spielte und über Jahre Kapitänin des österreichischen Nationalteams war. In ihrem Vortrag mit sehr persönlichen und eindrucksvollen Einblicken nahm sie das Publikum mit auf eine Reise durch ihre Karriere – von großen Erfolgen bis hin zu schweren Rückschlägen. Besonders prägend schilderte sie ihre Zeit in London, wo sie nach einer Verletzung zunächst einen Tiefpunkt erlebte, ehe sie wenig später einen ihrer größten sportlichen Triumphe feiern konnte.
Ihre zentrale Botschaft: Erfolg ist immer Teamsache. Entscheidend seien neben Leistung auch gegenseitiger Respekt, eine offene Kommunikationskultur und das Vertrauen in die eigenen Stärken: „Diese Erkenntnisse lassen sich nahtlos auf die Wirtschaft übertragen. Wichtig dabei ist, den strategischen Fokus nicht zu verlieren“, so Schnaderbeck.








