RBR Schärding: „Sind verlässlicher Partner für Region“

Die Raiffeisenbank Region Schärding blickt auf eine positive Geschäftsentwicklung zurück.

Trotz anhaltend turbulenter weltpolitischer Entwicklungen, strenger regulatorischer Auflagen und eines angespannten wirtschaftlichen Umfelds kann die Raiffeisenbank Region Schärding auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurückblicken.

Das Geschäftsvolumen konnte um 4,7 Prozent auf 3,1 Mrd. Euro gesteigert werden. Dem zugrunde liegt vor allem ein Wachstum bei den Kundeneinlagen, diese beliefen sich auf 2,04 Mrd. Euro (+9,7 Prozent). Die Finanzierungen blieben indes mit 1,1 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. 

Mit einer Bilanzsumme von rund 1,7 Mrd. Euro (+6,3 Prozent) zählt die Regionalbank zu den größten Raiffeisenbanken Österreichs. Während das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 16,9 Mio. auf 14,5 Mio. Euro (-14,2 Prozent) zurückging, verzeichnete man beim operativen Betriebsergebnis einen Anstieg auf 26,6 Mio. Euro (+9,5 Prozent). Auch die Eigenkapitalausstattung konnte um rund 5,7 Prozent gesteigert werden und stellt nunmehr mit 222 Mio. Euro eine solide Grundlage für nachhaltiges Wachstum dar.

Stärke der Genossenschaft

„Als genossenschaftlich organisierte Regionalbank tragen wir nicht nur wirtschaftliche Verantwortung, sondern auch Verantwortung für die Menschen und die Entwicklung unserer Region. Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich die Stärke des genossenschaftlichen Gedankens: Nähe, Vertrauen und langfristiges Denken. Das macht uns zu einem verlässlichen Partner für unsere Kundinnen und Kunden sowie für die gesamte Region“, betonte Aufsichtsratsvorsitzender Christoph Danner bei der Generalversammlung.

Wohnraum geschaffen

Die Regionalbank ist mit 17 Bankstellen vor Ort vertreten und damit die Bankengruppe mit dem dichtesten Filialnetz im Bezirk Schärding. „Während sich andere Sektoren zunehmend aus ländlichen Regionen zurückziehen, investieren wir gezielt in unsere Standorte. 2025 wurde die Bankstelle in Taufkirchen an der Pram komplett neu gestaltet – modern, offen und kundenfreundlich“, so der Vorstand. Gleichzeitig habe man dort durch die Optimierung der Flächen attraktiven Wohnraum im Ortszentrum geschaffen: „Ein gelungenes Beispiel dafür, wie regionales Engagement und wirtschaftliches Denken Hand in Hand gehen.“

Im Rahmen der Generalversammlung referierte zudem Johannes Rehulka, Generalsekretär des Österreichischen Raiffeisenverbandes, über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im österreichischen Raiffeisensektor. Dabei unterstrich er auch am Beispiel der Raiffeisenbank Region Schärding einmal mehr die Bedeutung regionaler Genossenschaften.

AusgabeRZ21-2026

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