Bundeskanzler Christian Stocker stellt bei seinem Indien-Besuch den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen in den Mittelpunkt. Rückenwind erwartet er vom fertig verhandelten Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien. „Mit beinahe 1,5 Milliarden Menschen und seiner wirtschaftlichen Dynamik ist Indien ein enorm attraktiver Markt – nicht nur für die Europäische Union, sondern auch für Österreich“, so Stocker, der bei seiner Reise von einer Wirtschaftsdelegation mit rund 60 Unternehmen begleitet wurde. Darunter als einzige Bank die Raiffeisen Bank International (RBI), die zudem eine eigene Repräsentanz in Mumbai hält.
Im Rahmen der Reise fand auch ein India-Austria-Business-Summit statt, der den Austausch zwischen Unternehmen beider Länder fördern soll. Die indische RBI-Repräsentantin Rajeshree Balsari, Nikolaus Somogyi, Head of Industrials, und Sabine Zucker, Head of Group Transaction Banking, präsentierten dabei die RBI als „Bankpartner of choice“ für indische Unternehmen, die in Österreich bzw. Mittel- und Osteuropa Fuß fassen wollen. Gespräche wurden unter anderem mit dem Industriekonzern Bajaj, der den Motorradhersteller KTM übernommen hat, dem Pharmakonzern Glenmark sowie mit Samvardhana Motherson und Tata Motors geführt.
Auch das Interesse österreichischer Unternehmen für den indischen Markt wächst. Derzeit sind rund 160 Betriebe vor Ort aktiv, Tendenz steigend. „Wir können unter anderem mit Trade- und Export Finance, Supply-Chain-Finanzierungen oder Cash Management unterstützen. Dafür arbeiten wir vor Ort mit sechs Partnerbanken zusammen“, heißt es seitens der RBI. „Auch über Mittel- und Osteuropa hinaus begleiten wir unsere Kunden im internationalen Geschäft“, unterstreicht Sabine Zucker.








