Salzburg Summit: Transformation braucht starke Partner 

Der Salzburg Summit ist auch Plattform für den persönlichen Austausch über neue wirtschaftliche Chancen.

„Der Salzburg Summit ist nicht nur eine Bühne für internationale Debatten, sondern auch ein Treffpunkt für den persönlichen Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Finanzwelt. Die internationalen Herausforderungen können nicht isoliert gelöst werden“, begrüßte Heinz Konrad, Generaldirektor des Raiffeisenverbandes Salzburg (RVS), die rund 300 Gäste beim Gala-Dinner im Hangar-7. Da Raiffeisen seit jeher für die Kraft der Gemeinschaft steht, sind der RVS, die Raiffeisenlandesbanken OÖ und NÖ-Wien sowie die Raiffeisen Bank International als Unterstützer des Salzburg Summit aktiv. Den Eröffnungsabend nutzten die Sponsoren, um auf aktuelle Herausforderungen in ihren Bereichen hinzuweisen. 

Valerie Brunner, Vorstandsmitglied der Raiffeisen Bank International (RBI), skizzierte die Situation in der Ukraine und sprach über die Rolle Europas und der RBI beim Wiederaufbau. Dabei gehe es nicht nur um Solidarität, sondern auch um Stabilität. „Der Wiederaufbau der Ukraine ist nicht nur ein gesellschaftlicher Auftrag, sondern auch eine wirtschaftliche Chance für Europas und Österreichs Unternehmen“, so Brunner. Nun sei es wichtig, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. „Entscheidend sind Planungs- und Rechtssicherheit, Finanzierung und eine engere Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Finanzsektor“, betont Brunner. Die RBI will hier jedenfalls eine aktive Rolle einnehmen und Brücken zwischen internationalen Investoren und der ukrainischen Wirtschaft bauen. 

Unternehmen nicht nur zu finanzieren, sondern unternehmerisch zu begleiten, versteht auch Stefan Sandberger, Generaldirektor-Stellvertreter der Raiffeisenlandesbank OÖ, als klaren Auftrag: „Wer Unternehmen begleitet, stärkt nicht nur einzelne Betriebe, sondern Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Innovation und die Zukunftsfähigkeit.“ Standortentwicklung gelinge nur im Zusammenspiel mit starken Unternehmen, verlässlichen Finanzpartnern, Forschung, Politik und mutigen Entscheidungen. 

Vor tiefgreifenden Veränderungen steht auch das Bankgeschäft selbst. Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und die Veränderung der Kundenbedürfnisse seien die großen Herausforderungen, erklärt Martin Hauer, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien: „Auch wir wollen unseren Kunden einen Mehrwert bieten, der über das klassische Bankgeschäft hinausgeht.“ In der Kombination von Digitalisierung und persönlicher Beratung sieht Hauer die Stärke von Raiffeisen und plädiert generell für mehr Optimismus. 

Heinz Konrad sieht angesichts der anhaltenden Wachstumsschwäche die Politik gefordert, schneller zu handeln: „Die Wirtschaft braucht jetzt Freiraum, Lösungen und Perspektive. Dann wird für alle in Österreich die Situation wieder besser.“ 

Die Diskussion zeigte, dass Wettbewerbsfähigkeit heute mehr denn je aus dem Zusammenspiel von Wirtschaft, Politik und Finanzsektor entsteht. Genau diesen Dialog will der Salzburg Summit fördern.

AusgabeRZ31-2026

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