Die Anforderungen und Möglichkeiten beim Hausbau werden immer vielfältiger. Generell geht der Trend in Richtung kompakter Häuser, nachhaltiger Baustoffe, Energieeffizienz und flexibler Nutzungskonzepte. Beratung, Planung und die entsprechende Logistik rücken damit noch mehr in den Fokus von Bauherrn, weiß man im Lagerhaus-Baustoff-Fachhandel. Der Lagerhaus-Verbund verfügt über insgesamt 250 Baustoff-Standorte. „Gerade im Baubereich entscheiden Know-how, Komplettlösungen aus einer Hand, regionale Nähe und funktionierende Logistik über den Projekterfolg“, sagt Bernhard Defregger, Geschäftsführer der Lagerhaus Franchise GmbH.
Die Dimensionen klassischer Einfamilienhäuser sind auch marktgetrieben im Wandel. Die Wohnnutzflächen liegen heute häufig rund 15 bis 20 Prozent unter früheren Größenordnungen. Viele neue Einfamilienhäuser werden mit etwas mehr als 100 Quadratmetern geplant. Auch Grundstücke fallen zunehmend kompakter aus und liegen nicht selten unter 500 Quadratmetern. Parallel dazu steigt die Flexibilität in der Planung, Stichwort Modulbauweise. Grundrisse werden so gestaltet, dass einzelne Bereiche später abgetrennt oder anders genutzt werden können. „Auch das Zweifamilienhaus gewinnt an Bedeutung, etwa durch die Erweiterung bestehender Gebäude oder durch Aufstockungen“, ergänzt Defregger.
Während der Massivbau weiterhin den größten Anteil im Neubau ausmacht, wächst der Holzbau kontinuierlich. Neben dem klassischen Holzriegelbau entwickelt sich insbesondere der Riegelbau in Massivbau mit Brettsperrholz zunehmend weiter. Auch im Mehrfamilienhaus und im Nichtwohnbau etabliert sich der Holzbau zunehmend. Regional zeigt sich dabei ein Gefälle: In Westösterreich ist der Holzbau traditionell stärker vertreten, während der Osten aufholt. Nachhaltige Baustoffe und energieeffiziente Bauweisen gehören mittlerweile zur Standardplanung vieler Bauprojekte. Gleichzeitig werden technische Lösungen wie Smart-Home-Systeme immer öfter bereits in der Bauphase integriert. Auch Barrierefreiheit gewinnt an Bedeutung. Gebäude werden häufiger so geplant, dass sie über lange Zeiträume flexibel nutzbar bleiben. Parallel dazu verändert sich auch die Nutzung des Außenraums.
Doch der „Hausbau“ endet nicht im Innenbereich, auch für die Außengestaltung des Grundstücks wird viel Geld und Zeit investiert. So entwickelt sich insbesondere der Garten immer stärker zum erweiterten Wohnraum. Investitionen in Außenanlagen, Terrassen oder Gartengestaltung steigen anteilig stärker als früher, „das merken wir unmittelbar im Verkauf und in der Beratung“, fasst Defregger zusammen.








