Trotz globaler Krisen und geopolitischer Spannungen konnte sich die Raiffeisenbank Wiener Neustadt-Schneebergland als solides und gesundes Unternehmen in der Region behaupten, berichtet Obmann Martin Scherz bei der Generalversammlung. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Werner Kohlberger, bedankte er sich bei allen Mitarbeitenden, den Regionalräten sowie den Funktionären „für ihr Engagement und ihre Bereitschaft zur Weiterentwicklung in herausfordernden Zeiten“.
Die Geschäftsleiter Manfred Dopler, Gerhard Gabriel und Meletios Kujumtzoglu präsentierten ein insgesamt sehr erfreuliches wirtschaftliches Ergebnis: So konnte die Bilanzsumme um 4,6 Prozent auf rund 1,5 Mrd. Euro gesteigert werden. Auch die Eigenmittel verzeichneten einen Zuwachs von 6,3 Prozent.
Zudem betonten die Geschäftsleiter die Rolle der Raiffeisenbank als „bedeutender Impulsgeber und Wirtschaftsmotor“ in der Region. Mit 26 Bankstellen und 191 Mitarbeitenden sei die Bank tief in der Region verankert. Investitionen und Aufträge im Zuge der regen Bautätigkeit stärken die regionale Wirtschaft ebenso wie die umfangreichen finanziellen Unterstützungen für Vereine, Schulen und die Jugendarbeit.
Ein besonderer Programmpunkt war das Impulsreferat des Generaldirektor-Stellvertreters der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, Reinhard Karl, der anlässlich des 140-jährigen Jubiläums von Raiffeisen über die Entwicklung der Bank im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit und Künstlicher Intelligenz sprach. Die zentralen Werte von Raiffeisen – insbesondere Regionalität und Kundennähe – werden auch künftig im Mittelpunkt stehen, versicherte der Festredner und hob das hohe Vertrauen der Bevölkerung in genossenschaftliche Strukturen hervor, das deutlich über anderen Unternehmensformen liege und in der heutigen Zeit eine besondere Bedeutung hat.








