Zahlreiche Steirer nutzten den Weltspartag und die Oktober-Gespräche, um sich in ihrer Bankstelle über finanzielle Fragen beraten zu lassen. Insgesamt führte Raiffeisen Steiermark im Oktober rund 90.000 Beratungsgespräche. Dafür standen in den rund 180 Bankstellen mehr als 1.500 Berater zur Verfügung.
Ein Schwerpunkt lag auf der Frage, wie vorhandenes Vermögen sinnvoll eingesetzt werden kann. Denn auf den Girokonten der Privatkunden von Raiffeisen Steiermark liegen derzeit rund 3,5 Mrd. Euro. Auf die gesamte Steiermark hochgerechnet sind es sogar mehr als 7 Mrd. Euro. Ein Teil dieser Gelder geht über die notwendigen finanziellen Reserven hinaus und könnte für andere Spar- und Veranlagungsformen genutzt werden.
„Gerade in Zeiten hoher Inflation und steigender Lebenshaltungskosten ist es wichtig, das eigene Geld optimal für Vermögensaufbau zu nutzen. Wer regelmäßig investiert, kann Marktschwankungen besser ausgleichen und langfristig vom Kapitalmarkt profitieren“, sagt Martin Schaller, Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank Steiermark.
Das Girokonto erfülle zwar eine wichtige Funktion für die tägliche Liquidität. Bleibe dort allerdings dauerhaft zu viel Geld liegen, werde das Potenzial für einen langfristigen Vermögensaufbau nicht ausgeschöpft, so Schaller. Entscheidend sei eine Veranlagungsstrategie, die zu den persönlichen Zielen und zum jeweiligen Anlagehorizont passe.
Für den langfristigen Vermögensaufbau komme es auf eine zu den persönlichen Zielen und zur Risikobereitschaft passende Veranlagungsstrategie an, betont Schaller. Neben der persönlichen Beratung setzt Raiffeisen Steiermark mit Initiativen wie „bank2school“ und „fit2invest“ auch auf die Stärkung des Finanzwissens.








