Regionale Stärke in unsicheren Zeiten

Die Raiffeisenbank Bludenz-Montafon präsentierte eine starke Entwicklung in herausfordernden Zeiten.

Die 134. ordentliche Generalversammlung der Raiffeisenbank Bludenz-Montafon fand heuer in einem ganz besonderen Rahmen statt: hoch oben am Golm, auf rund 2.000 Metern Seehöhe im Restaurant Grüneck. Vor beeindruckender Bergkulisse bot der Abend nicht nur Raum für den offiziellen Rückblick auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025, sondern auch für persönlichen Austausch, Begegnungen und gemeinsame Gespräche in angenehmer Atmosphäre.

Trotz eines weiterhin herausfordernden politischen und wirtschaftlichen Umfelds blickt die Raiffeisenbank Bludenz-Montafon auf ein solides und erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Die Bilanzsumme konnte auf etwas mehr als eine Milliarde Euro gesteigert werden. Besonders erfreulich entwickelte sich erneut das Einlagenwachstum. Auch das gesamte Kundengeschäftsvolumen stieg auf beachtliche 1,87 Mrd. Euro an.

Ein solides Betriebsergebnis sowie eine starke Eigenmittelbasis bilden weiterhin das Fundament für nachhaltiges Wachstum und Stabilität. Mit einer Eigenmittelquote deutlich über den gesetzlichen Anforderungen bleibe die Bank eine verlässliche Partnerin für Privat- und Firmenkunden in der Region, betonte Vorstandsdirektor Stefan Wachter: „Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten zeigt sich, wie wichtig eine starke regionale Bank mit langfristiger Ausrichtung ist. Unsere solide Eigenkapitalbasis schafft Sicherheit, legt die Basis für weiteres Kreditwachstum und ermöglicht uns gleichzeitig, weiterhin in die Region zu investieren.“

Gelebte Verantwortung

Dass die Raiffeisenbank Bludenz-Montafon sich nicht nur als Finanzdienstleisterin, sondern als aktive Mitgestalterin der Region versteht, zeigt das 2025 fertiggestellte Wohn- und Geschäftshaus in Dalaas. Nach rund 16 Monaten Bauzeit konnte die neue Bankstelle im September 2025 wieder eröffnet werden. Zusätzlich entstanden zwölf Mietwohnungen, die innerhalb kürzester Zeit vollständig vermietet werden konnten.

Auch im Bereich Sponsoring und Nachwuchsförderung engagiert sich die Bank weiterhin intensiv. Zahlreiche soziale, kulturelle und sportliche Initiativen wurden unterstützt, darunter neue Partnerschaften mit der Raiffeisen Turnerschaft Bludenz und dem TC Nüziders sowie langjährige Kooperationen mit regionalen Vereinen und Institutionen.

„Unser genossenschaftlicher Auftrag bedeutet weit mehr als Bankgeschäft. Wir wollen die Region aktiv weiterentwickeln und dort unterstützen, wo Gemeinschaft entsteht – sei es im Sport, in der Kultur, im Sozialbereich oder in der Bildung“, erklärte Vorstandsdirektorin Elisabeth Strassmair.

Die Betriebsräte Peter Stutz und Bernd Taudes, die Aufsichtsräte Marco Fiel, Thomas Lerch, Edwin Gantner und Thomas Mallin, Betriebsrätin Monika Wandruschka, Aufsichtsrätin Nadja Köberle, Vorstandsdirektorin Elisabeth Strassmair, Aufsichtsrätin Alexandra Piccolruaz, AR-Vorsitzender Gerhard Fend, Vorstandsdirektor Stefan Wachter und Michael Alge, Vorstandsvorsitzender der RLB Vorarlberg
Die Betriebsräte Peter Stutz und Bernd Taudes, die Aufsichtsräte Marco Fiel, Thomas Lerch, Edwin Gantner und Thomas Mallin, Betriebsrätin Monika Wandruschka, Aufsichtsrätin Nadja Köberle, Vorstandsdirektorin Elisabeth Strassmair, Aufsichtsrätin Alexandra Piccolruaz, AR-Vorsitzender Gerhard Fend, Vorstandsdirektor Stefan Wachter und Michael Alge, Vorstandsvorsitzender der RLB Vorarlberg © RB Bludenz-Montafon

Investition in die Finanz­bildung junger Menschen

Ein besonderer Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Förderung von Finanzwissen und Ausbildung. Durch Kooperationen mit Schulen, berufspraktische Tage, Exkursionen und die Unterstützung des Finanzführerscheins leistet die Bank einen wichtigen Beitrag zur finanziellen Bildung junger Menschen.

Auch als Arbeitgeberin bleibt die Raiff­eisenbank Bludenz-Montafon attraktiv: Rund 100 Mitarbeitende arbeiten an den Standorten Bludenz, Schruns, St. Gallenkirch, Vandans und Dalaas. Besonders erfreulich ist das große Interesse an den Lehrstellen – für zwei Ausbildungsplätze gab es heuer über 50 Bewerbungen.

AusgabeRZ24-2026

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