Ein von der AMA-Marketing beauftragter Semmelschwerpunkt des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) hat 25 unterschiedliche Semmeln analytisch untersucht und sensorisch verkostet. Untersucht wurden klassische Kaisersemmeln, Langsemmeln, Knopfsemmeln, Handsemmeln und Produkte zum Fertigbacken.
Die Semmeln wurden im Juni 2026 in Wien und Niederösterreich in zufällig ausgewählten Filialen von Supermärkten und Bäckereien gekauft, im Labor untersucht und zusätzlich von Experten und Laien verkostet. Bei keiner der Test-Semmeln gab es bei den mikrobiologischen Untersuchungen und den Analysen auf Mykotoxine Grund zur Beanstandung. Auch die sensorische Beurteilung fiel insgesamt positiv aus.
„Regelmäßige und unabhängige Überprüfungen sind ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung. Mit der Beauftragung dieser Untersuchung wollten wir die Qualität einer breiten Auswahl regional hergestellter Semmeln objektiv überprüfen lassen“, erklärt Martin Greßl, Leiter der Qualitätsstrategie der AMA-Marketing. Dass bei keiner der untersuchten Semmeln analytische Beanstandungen festgestellt wurden und auch die sensorische Beurteilung insgesamt positiv ausfiel, ist für ihn Grund zur Freude.
Ergebnisse des Tests
24 der 25 getesteten Semmeln erhielten insgesamt das Testurteil „sehr gut“ oder „gut“. Die Experten waren ein wenig kritischer: 15 der 25 Produkte konnten hier die Verkostung mit „sehr gut“ abschließen, sieben weitere Semmeln mit „gut“.
Im Rahmen von Laboruntersuchungen wurden Gewicht, Salzgehalt, Keime und Schimmelpilzgifte untersucht. Sämtliche 25 Test-Produkte waren hinsichtlich der überprüften mikrobiologischen Kriterien und Mykotoxine unauffällig.
Neun der 25 Semmeln sind mit dem rot-weiß-roten AMA-Gütesiegel beziehungsweise AMA-Biosiegel zertifiziert. Voraussetzung dafür ist unter anderem, dass das verwendete Getreide aus Österreich stammt und Anbau, Ernte und Lagerung sowie Verarbeitung bis zum fertigen Produkt in Österreich erfolgen. Die Einhaltung dieser Vorgaben wird extern kontrolliert.
Herkunft als Einkaufskriterium
Woher Lebensmittel kommen, ist für viele Österreicher ein wichtiges Einkaufskriterium. Ergebnisse einer RollAMA-Motivanalyse zeigen, dass für rund 80 Prozent der Konsumenten die Herkunft des eingesetzten Mehls beziehungsweise Getreides bei der Kaufentscheidung mitspielt. Gerade bei einem alltäglichen Lebensmittel wie der Semmel zählen damit neben der Qualität auch Herkunft und Nachvollziehbarkeit zu wichtigen Kriterien.
„Das AMA-Gütesiegel setzt deshalb bereits beim Anbau des Getreides an und stellt sicher, dass nicht nur die Verarbeitung, sondern die gesamte Wertschöpfungskette klaren Herkunfts- und Qualitätsanforderungen unterliegt“, betont Greßl. „So schafft das AMA-Gütesiegel auf Brot und Gebäck Transparenz und bietet beim Einkauf Orientierung.“








