Der Lebensmittelkonzern Agrana, an dem die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien beteiligt ist, erzielte im ersten Quartal 2026/27 trotz Umsatzrückgangs bessere Ergebniszahlen. Das operative Ergebnis von März bis Mai 2026 legte im Jahresvergleich um 29,2 Prozent auf 33,2 Mio. Euro zu. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) verbesserte sich um ein Vielfaches von 5,7 Mio. auf 35,4 Mio. Euro. Der Anstieg sei „auf eine deutlich verbesserte operative Performance“ in den Segmenten ACS-Stärke und ACS-Zucker zurückzuführen, teilte der Konzern mit.
Zudem hatten in der Vergleichsperiode 2025/26 Einmaleffekte aus Restrukturierungsmaßnahmen das Ergebnis belastet. Die Umsatzerlöse 2026/27 gingen dagegen von 880,2 Mio. auf 855,3 Mio. Euro zurück, „wobei der Rückgang primär auf Mengenrückgänge im Segment ACS-Zucker zurückzuführen war“. Der Ausblick für das komplette Geschäftsjahr 2026/27 wurde bestätigt. Auf Gruppenebene wird mit einem EBIT in einer Bandbreite von 70 bis 90 Mio. Euro gerechnet, beim Konzernumsatz wird von einem leichten Anstieg ausgegangen. Für das vorangegangene Geschäftsjahr 2025/26 beschloss die Hauptversammlung der Agrana nun eine Dividende von 35 Cent je Aktie und damit eine Halbierung im Jahresvergleich. 2025/26 hatte der Lebensmittelkonzern einen Verlust von 36 Mio. Euro erlitten. Der Umsatz ging um 7,9 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro zurück. Das operative Ergebnis stieg dagegen um 6,2 Prozent auf 81,2 Mio. Euro.








